Weblog | kerstin.buecher | 06.11.2006 | 16:52
17:00 Uhr Begrüßung und Einführung
- Referent: Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis
- Ziel der Veranstaltung: Förderung der Vernetzung vor Ort
- Pilotveranstaltung für Umsetzung auch Bayern weit
- Kontaktbögen zur Vernetzung
17:10 Uhr Vorstellung der Allianz Bayern Innovativ
- Referent: Dr. Gerd Gruppe (Leiter der Abteilung Innovation, Forschung undTechnologie, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie)
- Alllianz Bayern Innovativ
- Transparenz der Bezüge innerhalb der Cluster, zwischen den Clustern und der Cluster in die Region mit dem Ziel der Steigerung des Innovationstempos (Standortmarketing, Gewinnmaximierung)
- Erhöhung der Produktivität durch Verbesserung der Prozesse zwischen den Unternehmen (z.B. Beschaffungsprozesse am Standort)
- Steigerung und Kommunikation der Standortattraktivität und Standortbindung, Vernetzung und echte Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft
- Stärkung der KMUs und Unternehmen im ländlichen Raum (z.B. durch Clusterplattformen als Anknüpfungspunkte)
17:25 Uhr Cluster-Politik aus Industriesicht
- Referent: Prof. Dr. Hermann Requardt (Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Leiter von Corporate Technology)
- 140 Kooperationsprojekte zwischen FAU und Siemens AG (16 Großprojekte in der ersten Hälfte 2006)
- Vergleich Silicon Valley (760.000 Beschäftigte, Entwicklungszeitraum ca. 60 Jahre, VC 6.321 Mio), Bostons Route 128 und Medical Valley (70.000 Beschäftigte im Gesindheitswesen, ca. 14.500 Beschäftigte in 250 Firmen)
- Rahmenbedingungen in Deutschland: wenig Venture Capital in Bayern, Gründungszeit (USA 5 Tage vs. Deutschland 24 Tage), "Eliteunis" erhalten nicht ausreichendes Kapital (vgl. Stanford, Harvard, ETH Zürich)
- Steigerung der unternehmensorientierten Dienstleistungen im Vergleich zu den übrigen Dienstleistungen in der Region durch erfolgreiche Unternehmen vor Ort
- Erfolgsgeschichte: Imaging Science Institute (ISI): Kooperation zwischen Universität, Industrie und Anwendern
17:50 Uhr Clustervorstellung - Informations- und Kommunikationstechnik
- Referent: Cluster-Geschäftsführer Robert Stabl (argentics GmbH Büro für it-management)
- SWOT-Analyse (Stärke Hochschulen, Infrastruktur; Schwäche z.B. schwach ausgeprägte Vernetzung; Chancen: Cluster-Bildung; Bedrohung durch globalen Wettbewerbsdruck)
- Strategie: Diffusion der IuK-Kompetenz in andere Cluster, Etablierung einer bayr. IuK-Kooperationsplattform, Vernetzung, Einbindung von Verbänden etc., Etablierung hochkarätiger Gesprächsrunden, Stimulation umfassender Forschung, Identifizierung von Innovationstreibern, Etablierung themen- und aktualitätsgetriebener Veranstaltungen
- Ziel: Konferenz "Emerging Technologies"
- Leitmotiv: Kooperation (der Personen) & Wettbewerb (der Ideen)
18:10 Uhr Clustervorstellung - Neue Werkstoffe
- Referent: Prof. Dr.-Ing. Robert Singer (Neue Materialien Fürth, Cluster-Sprecher)
- Institut für Werkstoffwissenschaften, Universität Erlangen-Nürnberg
- Kompetenzprofil Neue Werkstoffe
- Beispiele für Neue Werkstoffe (z.B. leichte Materialien im Automobilbau)
- Große Bedeutung des Gebiets (z.B. im A350 von Airbus, große Innovationskraft), Studie (2002): 2/3 der Volkswirtschaft durch neue Werkstoffe geprägt
- Voraussetzungen für die Cluster "Neue Werkstoffe"
18:30 Uhr Clustervorstellung - Medizintechnik
- Referent: Dr. Thomas Feigl (Forum MedTech Pharma e. V.)
- Download der Präsentation: Präsentation beim Cluster-Auftakt in München 2006
- Gemeinnütziger Verein, Interdisziplinäre Plattform, Netzwerk
- Veranstaltungen: Telemedizin, BIOMAT, Molekulare Medizin, Forum Life Science, One-on-One Kooperationsforen
- Cluster ist ein Prozess zum Anstoß von Projekten
- Ziel: Einbindung aller Player der Medizintechnik einbinden. Erweiterung des bestehenden Netzwerks, Profilbildung, Generierung von FuE-Kooperationen und Leitprojekten
18:50 Uhr Kurzvorstellungen: Medical Valley Bayern
- Referentin: Dr. med. Ursula Hahn (Geschäftsführerin Medical Valley Bayern)
- entstanden aus der Idee "Erlangen als Bundeshauptstadt der Medizin" (1996)
- Regionale Kompetenz für den Weltmarkt
- Graduate School for Advanced Optical Technologies
- Inkubator IZMP
- Medical Valley nutzt gemeinsame Plattform: www.regiolog.com
- Projekte (z.B. Akademie, MedTech-Assistenzschule für Ost-Europa)
19:00 Uhr Kurzvorstellung: Kontaktstelle WTT
- Referentin: Sybille Barth, Leiterin der Kontaktstelle für Wissens und Technologietransfer
- Unternehmen: Marktorientiertes Innovationsmanagement
- FAU: Interdisziplionäre und internationale Ausrichtung
- Wissens- und Technologietransfer (Forschungsverbünde, Netzwerke, Cluster)
- Administrative Projektarbeit (z.B. Fördergelder)
- Mehr und mehr Anfragen aus der regionalen Wirtschaft, z.B. auch von Existenzgründern
- Schwerpunkte: Technologietransfer, Gründerberatung, wissenschaftliche Weiterbildung, Wissenstransfer
19:10 Uhr: Regiolog.com - Wertschöpfung durch Wissensmanagement
- Refernten: Matthias Hiegl (Vorstand der Erlangen AG, Simon Dückert (Cogneon GmbH)
- regiolog.com - Wissensportal in der Metropolregion (Betaphase bis Ende des Jahres)
- Wissensportal für regionales Wissensmanagement
- Ziele von regiolog: Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern, Kooperationen unterstützen, Bildung von sozialen Netzwerken fördern, Transparenz über Netzwerke/Veranstaltungen/Projekte in der Metropolregion schaffen, Dialog über die Gestaltung der Zukunft der Region anregen
- Funktionen: Veranstaltungskalender, Wissenslandkarte der Region, Weblogs, Mitgliederprofile, Organisationsprofile, Gruppen (für Communities of Practice, Magazin, Pressemitteilungen, Automatische Benachrichtigungsfunktion etc.
- Hinweis: Das Portal wird noch einmal detailliert auf dem Wissensmanagement-Stammtisch der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM) am 14.12.2006 um 18:30 Uhr im IZMP vorgestellt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.